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21.11.2017 : 22:06 : +0100

Kleine Materialkunde

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Sperrholz

Sperrholz ist ein Holzwerkstoff aus rechtwinklig verklebten Holzschichten (eine Schicht längs, eine Schicht quer). Dadurch wird das Arbeiten des Holzes stark verringert. Die Holzschichten sind gegeneinander abgesperrt (Absperrfurnier).Sperrholz steht gut, das heißt, es bleibt lange gerade. Für die Verleimung der Schichten wird Kunstharz benutzt. Man unterscheidet zwischen Furniersperrholz (früher Furnierplatte genannt) und Stabsperrholz (ST, Tischlerplatte).

Furniersperrholz besteht aus kreuzweise aufeinander geleimten Schälfurnieren. Die einzelnen Lagen sperren sich gegenseitig ab und können nicht mehr ungehindert arbeiten. Furniersperrholz hat eine höhere Festigkeit, Maßhaltigkeit und Formbeständigkeit als Vollholz. Es kann beschichtet, furniert und oberflächenbehandelt werden. Furniersperrholz wird verwendet für Rückwände, Füllungen, Schubkästen und Kastenböden und bei größeren Dicken auch für Korpusse.
Stabsperrholz (Tischlerplatten) haben eine Mittellage aus verleimten Stäben (28-30 mm breit). Diese werden auf beiden Seiten mit einem Absperrfurnier versehen. Der Faserverlauf des Absperrfurniers ist rechtwinklig zum Faserverlauf
der Mittellage. Stabsperrholzplatten haben ein relativ geringes Gewicht. Sie lassen sich gut furnieren und sind mit allen Holzbearbeitungswerkzeugen und -maschinen leicht zu bearbeiten. Im Möbelbau werden sie für großflächige, selbsttragende Teile wie Türen, Fachböden oder Korpusteile verwendet
Im Innenausbau eignen sie sich für den Bau von Verkleidungen, Einbaumöbeln
(Einbauschrank) und Türblättern.